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Freitag, 10. April 2009

2. Kapitel, Geschenke aus der DDR

Einige Erklärungen:

Das Buch ist so geschrieben, dass man gar nicht braucht, alles zu lesen. Das heisst, dass die verschieden Kapitel, die dazu kurz sind, einfach zu lesen sind. Wenn ich es lese, ich habe den Eindruck, dass der Erzähler/Autor immer einen neuen Gandanken auf den Tisch legt. Man muss dann eine Verbindung zwischen den verschiedenen Gedanken finden, um alles zu verbinden. Nach und Nach kommt obwohl eine gesammte Verbinbindung, die von der Reinfolge, des Kapitels kommt.

Wir hatten als erten Kapitel: Russen in Berlin. Kaminer sprach also von der ersten Zeit von ihm in Berlin.

Jetzt im zweiten Kapitel schreibt Kaminer über seine Vorstellung des Westen über DDR Fernsehsendungen:

"Meine Eltern und ich lebten lange Zeit hinter dem Eisernen Vorhang. Die einzige Verbindung zum Westlichen Ausland war die Fernsehsendun "Das Internationale Panorama"[...]. Der Moderator, ein übergewichtiger und immer etwas gestresster Politologe[...]. Jede Woche bemühte er sich, alle Widersprüche des Kapitalismus in vollen Ausmass auf dem Bildschirm zu zeigen. Doch der Mann war so dick, dass das ganze Ausland hinter ihm kaum zu sehen war."

Ich kann mich einfach gut mit dieser Artungsweise von Schreibung vorstellen, wie man den Westen vorsehen konnte. dann Kaminer erklärt mit vollem seriösem Ernst wie der Mann es erklärte, alles wäre schmutzig und unkontrollierbar, obwohl man nur ein ganzes kleines Teil des Bildes sehen konnte!

Kaminer stellt sich auch sehr verständliche Fragen:

"[...] unser Mann hatte es doch nicht leicht. Aus irgendeinem Grund wollte der Politologe aber seinen Job trotz des ganzen Elends in der westlichen Welt nicht hinschmeissen und für Jahr für Jahr immer wieder hin"

Ich mag besonders diesen Humor, der einfach die DDR und die sowietische Zeit verhöhnt.

Dazu Kaminer zeigt, dass seinen Eltern den Westen immer vergöttert haben. Kaminer hatte einen Cousin, den sein Vater immer nach dem Westen reisen sollte. Diesen Onkel brachte immer etwas aus dem Westen mit. Kaminers Vater hätte eine Flasche Curaçao Blue 1986 als Geschenke bekommen, die er bis zu der Wende behalten...

"[...] der Curaçao Blue wurde langsam grau, und das wahre Gesicht der Welt begann sich zu offenbaren."

Freitag, 20. Februar 2009

nur zum spass

Ich habe es interessant gefunden. Ihr könnt einfach auf der Link klicken und Kaminer Internetseite entdecken!

http://beta.russendisko.de/de/russendisko/

beste Grüsse

Ich habe vor eine kleine Woche angefangen zu lesen. Ich war wieder auf dem Weg nach Deutschland und konnte wieder auf deutsch lesen.
Russendisko ist ein Buch, das von Vladimir Kaminerbgeschriben geworden ist. In dem ersten Kapitel geht es um das Leben der Russen bevor sie nach Deutschland fliehen müssen.
Der Erzähler erklärt die Gründen für diese Flucht und auch wie sie in Deutschland empfangen sind. Ich kann das jetzt mit meinem persönlichen Leben verbinden. Die Russen, die nach Deutschland fliehen, kommen immer irgendwo wo schon eine russische Familie dort lebt. Eine Gemainschaft ist also gegründet.
Bei mir geht es genau so. Ich bin in Deutschland und um genauer zu sein in Leipzig und wohne dort bei eine französische Freundin und treffe viele Franzosen, die auch dort leben.
Das ist gar nicht so lustig, weil ich unbedingt wieder meinen sprachlichen Akzent verbessern!...
Als schluss Wort kann ich sagen, dass ich genau so wie die Russen bin. Ich bleibe nur mit Landsmleuten, aber ich wil es nicht, ich möchte lieber andere Leute sehen... was ich eigentlich bald wieder macher werde.

Wir sehen uns nächste Woche für einen neuen Akt!

PS: Leipzig ist toll