Hallo,
Ich habe mein Versprochen gehalten, und zwar habe ich dieses furchtbare Buch endlich fertig gelesen. Ohne dem schönen Wetter am Mittwoch hätte ich es wahrscheinlich nie geschafft. Ich habe mich also in die Sonne gesetzt und habe etwa drei oder vier Stunden gelesen. Dann blieben mir nur noch ein Paar Seiten übrig die ich gestern im Zug nach Paris gelesen habe. Als es dann endlich zu Ende war, war ich nur erleichtert.
Ihr habt es warscheinlich schon gemerkt, dieses Buch hat mir absolut nicht gefallen. Wie wir es schon mit Bénédicte am Dienstag erwähnt haben, passiert einfach gar nichts in diesem Roman.
Vielleicht besteht der Erfolg dieses Buches darin, dass es geschafft hat die gleiche Atmosphäre 122 Seiten lang zu behalten und genau so zu enden wie es auch angefangen hat. Mir ist es ein Rätsel...
Die Ich-Erzählerin bleibt während des ganzen zweiten Teils des Buches bei ihrer Mutter. Falls ich es richtig heraus gelesen habe, leben sie in Italien. Die Mutter bleibt während der ganzen Geschichte abwesend. Sie ankzeptiert ihre Mutter Rolle nicht und bittet ihre Tochter sich als ihre kleine Schwester bei ihrem neuen Liebhaber vorzustellen. Nachdem sie diesen neun Mann kennengelernt hat, verschwindet sie erneuert aus dem Leben ihrer Tochter. Sie flieht so richtig den Kontakt zu Jo.
Jo lernt während ihrem Aufenthallt in Italien zwei neu Menschen kennen: Luciano und Rea. Mit Rea beschliesst die Ich-Erzählerin auszuwandern. Doch aus diesem Projekt ergibt sich doch nichts und die Freundschaft verfliegt wieder. Jo verdrängt dann sogar bis zur Existenz von Rea.
Der ganze Roman hat eine seltsame Atmosphäre durch die Passivität der Hauptfigur. Die ganze Geschichte wird erzählt, als würde man ihr nur zusehen und nicht glauben, dass es Wirklichkeit ist. Die Abwesenheit von Ortsnamen und Datum hat mich wahrscheinlich daran gehindert, in irgend einer Form mich mit der Hauptfigur zu identifizieren, aber auch irgend ein Mitleid zu fühlen. Diese Geschichte hat mir wahrscheinlich deswegen nicht gefallen, da ich es nicht nachvollziehen kann, dass jemand nicht aktiv in seinem Leben ist und nur alles über sich hergehen lässt.
Nur so viel zu meinem Kämpfen mit diesem Roman. Bis nächsten Dienstag,
Linde
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Freitag, 24. April 2009
Sonntag, 8. März 2009
Seite 17 bis 32
Das Buch ist in zwei Kapiteln eingeteilt. Das Erste habe ich in meinem letzten Eintrag zusammengefasst. Das Zweite werde ich in mehreren Stücken lesen. Dieser zweite Teil des Romans ist eine Abwechslung zwischen Handlung und Erinnerung. Man versteht so, dass die Ich-Erzählerin, Jo, 19 Jahre alt ist und seit einem Jahr bei ihrer Mutter Lucy wohnt. Nach ihrem Abitur hat sie beschlossen Lucy aufzusuchen. Mutter und Tochter hatten sich 12 Jahre nicht mehr gesehen.
Während des Jahres das Jo im Haus ihrer Mutter verbracht hat, ist Alois, Lucys neuer Ehemann gestorben. Die Mutter hat sich ein Tag nach der Beerdigung in das ehemalige Atelier ihres Ehemannes gesperrt. Davor hatte sie es komplett geleert, den Fußboden mit Blüten bedeckt und eine Matratze darauf gelegt. Jo war es, die ihre Mutter aus ihrer Trauer und dem Zimmer holte. Lucy beschließt dann zu einem Seelenheiler zu gehen. Ihre Tochter begleitet sie jedes Mal in die Stadt. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter finde ich sehr angespannt. Lucy erzählt nichts Persönliches. Sogar wenn ihre Tochter nachts auf sie wartet weil sie beschlossen hat länger ohne Jo in der Stadt zu bleiben.
Persönlich habe ich ein sehr angenehmes Verhältnis zu meiner Mutter. Auch wenn ich ihr etwas verbergen möchte errät sie es selber sehr schnell, oder ich kann meinen Mund nicht halten. Andersrum erzählt sie mir auch sehr viel. Ich bin in der Familie diejenige die alles weiß. Sogar wenn es um meine Schwester geht, fragt mich meine Mutter mich um Rat. So eine Beziehung ist zwar anstrengend weil man für die anderen da sein muss, aber ich finde es angenehm mit einer Person die nicht meinem Freundeskreis gehört reden zu können.
Während des Jahres das Jo im Haus ihrer Mutter verbracht hat, ist Alois, Lucys neuer Ehemann gestorben. Die Mutter hat sich ein Tag nach der Beerdigung in das ehemalige Atelier ihres Ehemannes gesperrt. Davor hatte sie es komplett geleert, den Fußboden mit Blüten bedeckt und eine Matratze darauf gelegt. Jo war es, die ihre Mutter aus ihrer Trauer und dem Zimmer holte. Lucy beschließt dann zu einem Seelenheiler zu gehen. Ihre Tochter begleitet sie jedes Mal in die Stadt. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter finde ich sehr angespannt. Lucy erzählt nichts Persönliches. Sogar wenn ihre Tochter nachts auf sie wartet weil sie beschlossen hat länger ohne Jo in der Stadt zu bleiben.
Persönlich habe ich ein sehr angenehmes Verhältnis zu meiner Mutter. Auch wenn ich ihr etwas verbergen möchte errät sie es selber sehr schnell, oder ich kann meinen Mund nicht halten. Andersrum erzählt sie mir auch sehr viel. Ich bin in der Familie diejenige die alles weiß. Sogar wenn es um meine Schwester geht, fragt mich meine Mutter mich um Rat. So eine Beziehung ist zwar anstrengend weil man für die anderen da sein muss, aber ich finde es angenehm mit einer Person die nicht meinem Freundeskreis gehört reden zu können.
Sonntag, 15. Februar 2009
Das Blütenstaubzimmer, Kapitel 1
Seit Freitag Mittag bin ich offiziel in Ferien. Da kann ich mich wohl nicht mehr vor der Lektüre drücken. Also habe ich den Roman Das Blütenstaubzimmer in meine Handtasche gesteckt und hatte vor ihn im Zug zu lesen. Ich habe es aber geschafft, meinen Zug zu verpassen und habe die Lektüre auf die Wartezeit für den nächsten Zug verlegt. Zum Glück ist das erste Kapitel auch verständlich wenn man ständig den Kopf hochhebt um die Passanten anzusehen.
Die Zusammenfassung kündigt an, dass die Ich-Erzählerin ihre Mutter aufsuchen soll. Im ersten Kapitel wird erklärt wie die Mutter verschwindet und welche Beziehungen sie mit ihren Eltern hat. Wenn sie Glück hat, sieht sie ihre Mutter ein Mal die Woche. Ansonsten lebt sie bei ihrem Vater. Es ist ein einsames Kind, dass trozt Aufforderung des Vaters nicht mit den anderen Kindern nach draussen spielen geht.
Ich weiss noch nicht was ich von diesem Roman halten soll und ob er mir gefallen wird. Bis jetzt wundere ich mich nur über die Unfähigkeit beider Eltern sich um ihre Tochter zu kümmern. Die Mutter ist fast ganz abwesend im Leben ihrer Tochter und der Vater lässt seine Tochter alleine vom Kindergarten kommen und lässt sie ebenfalls Nachts alleine in der Wohnung zurück während er arbeiten geht. Mal sehen was noch kommt, vielleicht werden die Eltern doch noch sympathischer...
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